ENERGIE-WIKIPEDIA




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  1. Bruttogeschossfläche (BGF)

  2. Die Bruttogeschossfläche ist die Bodenfläche aller beheizbaren Räume eines Gebäudes inklusive Wände und Stiegen. Sie ist daher immer größer als die Wohnnutzfläche. Sie wird durch die Außenabmessungen des Gebäudes ermittelt.

  3. BGF-Reduzierung

  4. Die Bruttogeschossfläche (BGF) muss reduziert werden, wenn die Raumhöhe niedriger als 1,5 m ist (z.B. unter einer Dachschräge) oder bei Deckendurchbrüche (z.B. Galerie mit Luftraum). Dadurch steigt der spezifische Heizwärmebedarf (= schlechteres Ergebnis) weil der gesamte Heizwärebedarf des Gebäudes auf eine geringe Fläche aufgeteilt werden muss.

  5. Energiekennzahl (kWh/m2a)

  6. Eine der wichtigsten Energiekennzahl im Energieausweis ist der spezifische Heizwärmebedarf (HWB) eines Gebäudes. Der HWB wird für das tatsächliche Standortklima und für ein „Referenzklima (HWBref)“ berechnet. Dieser dient zur Beurteilung des Gebäudes für die Baubehörde und (die meisten) Förderstellen.

  7. Endenergiebedarf (EEB)

  8. Der Endenergiebedarf ist die Energiemenge, die der Heizungsanlage für das Beheizen der Räume und für die Warmwassererzeugung bei „normaler“ Nutzung zugeführt werden muss (=Heizmaterial für einen Winter).

  9. Energieeffizienz

  10. Die Energieeffizienz stellt das Verhältnis zwischen Energieeinsatz und Energieausbäute dar.

  11. Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE)

  12. Dieser Faktor gibt an wie hoch der Endenergiebedarf (EEB) eines Gebäudes im Vergleich zu einem Neubau im Jahr 2007 ist.

  13. Beispiel: Ihr Gebäude hat einen fGEE von:

  14.     0,5 -> Ihr Gebäude ist um 50% besser als der Neubau im Jahr 2007

  15.     1,0 -> Ihr Gebäude ist gleich gut wie der Neubau im Jahr 2007

  16.     1,9 -> Ihr Gebäude ist um 90% schlechter als der Neubau im Jahr 2007

  17. Spezifischer Heizwärmebedarf (HWBspez) (kWh/m2a)

  18. Der spezifische Heizwärmebedarf (HWBspez) ist der jährliche Heizwärmebedarf pro m2 Bruttogeschossfläche. Der HWB wird für das Standortklima und für ein „Referenzklima (HWBRef)“ berechnet:

  19. Der HWB für das Standortklima steht bei den neuen Energieausweisen (nach OIB-Richtlinie 2011) auf der ersten Seite und sagt aus, wie gut ein Gebäude gedämmt ist. Bei den alten Energieausweisen steht dieser Wert auf der zweiten Seite.

  20. Der HWB für das Referenzklima dient zur Beurteilung des Gebäudes für die Baubehörde und (die meisten) Förderstellen.

  21. Heizwärmebedarf (HWB) (kWh/a)

  22. Der Heizwärmebedarf ist der jährliche Energiebedarf in kWh, den ich benötige um die Wohnräume zu beheizen.

  23. Heiztechnikergiebedarf (HTEB) (kWh/a)

  24. Der Heiztechnikenergiebedarf ist die jährliche Wärmemenge

  25. die bei der Wärmeerzeugung durch den Heizkessel,

  26. bei der Speicherung durch den Pufferspeicher und

  27. bei der Wärmeverteilung durch die Heizungsrohre verloren geht.

  28. Heizlast (P) (kW)

  29. Die Heizlast gibt an, welche Wärmeleistung ein Gebäude benötigt, um auch in den kältesten Tagen des Jahres die Innentemperatur von 20° C zu halten. Dieser Wert dient zur Auslegung der Nennleistung der Heizungsanlage.

  30. Heiztage
    Die Heiztage sind jene Tage, an denen laut Normklima geheizt werden muss.

  31. Heizgradtage
    Die Heizgradtage sind die Heiztage mal dem täglichen Temperaturunterschied zwischen innen und außen. Mit diesem Wert kann der jährliche Heizwärmebedarf berechnet werden.

  32. Öko-Dämmstoffe

  33. Das sind Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien, wie Flaks, Hanf, Stroh, Holzfasern, Kork und Zellulose - diese werden mit dem Umweltzeichen gekennzeichnet.

  34. Oberflächen-Volumsverhältnis (A/V)

  35. Das A/V Verhältnis gibt an, wie viel Gebäudeoberfläche (A) benötigt wird um das beheizte Gebäudevolumen zu umschließen - st ein Maß dafür wie „kompakt“ ein Gebäude gebaut ist.

  36. Referenzklima

  37. Um ein Gebäude unabhängig vom Klima des tatsächlichen Standortes zu Beurteilen wurde ein Referenzklima bestimmt.

  38. U-Wert (w/m2K)

  39. Der U-Wert gibt an wie viel Wärme durch einen Quadratmeter eines Bauteiles bei einem Temperaturunterschied von 1° C (C=K - Kelvin) durchgeht.

  40. Bei Fenstern gibt es folgende U-Werte:
    Ug-Wert - U-Wert des Glases (engl. glass)

  41. Uf-Wert - U-Wert des Fensterrahmens (engl. frame)

  42. Psi-Wert - Wärmeverluste über den Glasrand

  43. Uw-Wert - U-Wert des gesamten Fensters (engl. window)

  44. Warmwasserwärmebedarf (WWWB) (kWh/a)

  45. Gibt die Energiemenge an, die zur Erzeugung des Warmwassers benötigt wird.

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